# Spielplatzkontrolle: so fangen Sie an

> **Kurze Antwort:** Eine laufende Spielplatzkontrolle besteht aus vier Teilen: einem Verzeichnis der Spielgeräte, festen Abläufen für Kontrolle und Wartung, einer Einschätzung von Risiko und Intervallen, und einem Nachweis darüber, dass die Abläufe eingehalten und Mängel behoben werden. Sie fangen an, indem Sie die Spielgeräte erfassen und eine erste Sichtkontrolle durchführen.

Kategorie: Erste Schritte · Aktualisiert: 2026-08-04 · Herausgeber: Lekko · Kanonische Adresse: https://lekko.tech/de/hilfe/erste-schritte

Die vier Fragen, die Ihre Spielplatzkontrolle beantworten muss, und die ersten Schritte – für Eigentümergemeinschaften, Kitas, Schulen und Kommunen.

## So machen Sie es in Lekko

Lekko hilft Ihnen, die regelmäßigen Kontrollen Ihrer Spielgeräte im Blick zu behalten – ob Sie für eine Wohnungseigentümergemeinschaft, eine Hausverwaltung, eine Kindertageseinrichtung, eine Schule, eine Kirchengemeinde, einen Verein oder eine Kommune zuständig sind. Sie erfassen die Spielgeräte, gehen Ihre Runden nach fertigen Checklisten, verfolgen Mängel nach und holen sich jederzeit einen Kontrollbericht, der vorzeigbar ist.

Das Ziel ist Ruhe und Übersicht: Sie sollen jederzeit wissen, was in Ordnung ist und was demnächst fällig wird – und es sofort zeigen können, wenn jemand fragt. Viele, die diese Runden gehen, machen das ehrenamtlich oder neben einer anderen Aufgabe, deshalb ist der Ablauf kurz gehalten.

### Die ersten Schritte

1. Melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse an – Sie bekommen einen Anmeldelink per E-Mail, ohne Passwort. Beim ersten Mal führt Sie eine kurze Einrichtung durch: Sie geben Ihrer Organisation einen Namen und wählen das Land, in dem sie ansässig ist.
2. Legen Sie Ihre Bereiche in den Einstellungen an, etwa „Krippengarten“ oder „Hinter der Hecke“. Das ist freiwillig, macht die Liste aber übersichtlicher.
3. Erfassen Sie die Spielgeräte unter Spielgeräte – eines nach dem anderen, gern mit Foto und Standort auf der Karte.
4. Führen Sie eine erste Sichtkontrolle durch. Damit haben Sie einen Ausgangspunkt dafür, wann die nächste Runde fällig wird.

> Das Werkzeug ist für das Handy und für den Einsatz draußen auf dem Spielplatz gebaut – auch bei schlechtem Empfang. Was Sie erfassen, wird gespeichert, sobald die Verbindung wieder da ist.

Am Handy liegen die täglichen Funktionen in der Leiste unten: Status, Spielgeräte, Kontrollen und Mängel. Unter „Mehr“ finden Sie Dokumente, Einstellungen, Mein Konto, Hilfe und Abmelden.

## Worauf die Norm aufbaut

DIN EN 1176-7 setzt voraus, dass es einen Plan für Inspektion und Wartung der Spielgeräte gibt, und beschreibt drei Stufen von Kontrolle: eine häufige Sichtkontrolle, eine gründlichere Funktionskontrolle im Abstand von wenigen Monaten, und eine jährliche Hauptinspektion. Wie häufig die ersten beiden nötig sind, hängt davon ab, wie stark der Spielplatz genutzt wird – die Norm erwartet, dass der Betreiber das einschätzt und die Intervalle danach setzt.

Die Normen richten sich nicht nur an Hersteller. Sie sprechen ausdrücklich auch die Betreiber an – Kommunen, Kita- und Schulträger, Wohnungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften. Das ist der Punkt, den die meisten unterschätzen: der Betreiber ist Adressat der Norm, nicht ihr Zuschauer.

**Die vier Fragen, die Ihre Kontrolle beantworten muss**

- **Was haben wir?** Ein aktuelles Verzeichnis der Spielgeräte und des Außengeländes.
- **Was kann passieren?** Eine schriftliche Einschätzung der Risiken und der Frage, wie oft jede Stufe fällig ist.
- **Wer macht was, und wie oft?** Feste Abläufe für die drei Stufen, mit einem Namen an jeder.
- **Woher wissen wir, dass es gemacht wurde?** Ein Nachweis über durchgeführte Kontrollen, Funde, Behebungen und geschlossene Mängel.

## Wer in Deutschland „Betreiber“ ist

Der Kreis ist breiter, als die meisten annehmen. Betreiber ist, wer den Spielplatz der Nutzung öffnet – und das sind in der Praxis sehr verschiedene Stellen:

- **Kommunen** für die öffentlichen Spielplätze, meist über das Grünflächenamt und den Bauhof.
- **Kita- und Schulträger**, mit der Leitung vor Ort und häufig einer benannten verantwortlichen Person darunter.
- **Wohnungseigentümergemeinschaften und Wohnungsunternehmen**, für den Spielplatz im Innenhof.
- **Hausverwaltungen** im Auftrag der Eigentümerseite – ausführend, nicht anstelle von ihr.
- **Kirchengemeinden, Vereine, Camping- und Ferienanlagen, Gastronomie**, die alle regelmäßig einen Spielbereich betreiben, ohne sich als Spielplatzbetreiber zu sehen.

Die Arbeit lässt sich vergeben – an einen Hausmeister, einen Bauhof, eine Hausverwaltung oder einen Dienstleister. Was nicht mitwandert, ist die Frage: wenn jemand nach der Dokumentation fragt, muss der Betreiber sie hervorholen können, unabhängig davon, wer den Rundgang gegangen ist.

## Was der Anfang realistisch kostet

Weniger, als die meisten befürchten. Ein Gang über das Gelände, um die Spielgeräte zu erfassen, und eine erste Sichtkontrolle genügen für einen Ausgangspunkt: eine Liste dessen, was dort steht, und ein Datum, von dem aus die nächste Fälligkeit gerechnet wird. Der Rest baut sich von selbst auf, jedes Mal, wenn jemand die Runde geht.

> Wert hat der laufende Nachweis, nicht die Behauptung, am ersten Tag sei alles in Ordnung gewesen. Ein Mangel, den Sie selbst gefunden, erfasst und behoben haben, ist der Beleg dafür, dass der Ablauf funktioniert.

> Lekko baut auf DIN EN 1176 und DIN EN 1177 auf. Das Werkzeug hält fest, dass die Spielgeräte nach der Norm kontrolliert wurden – ob und wodurch die Norm für genau Ihren Spielplatz verbindlich ist, dazu nimmt es keine Stellung.

## Fragen und Antworten

### Wie lange dauert der Anfang?

Rechnen Sie mit einem Nachmittag für ein übliches Außengelände. Das Aufwendigste ist das Verzeichnis der Spielgeräte – ein Foto und eine Art pro Gerät. Danach ist jede Sichtkontrolle ein Rundgang von wenigen Minuten.

### Muss alles stehen, bevor wir mit dem Kontrollieren anfangen?

Nein, und Warten ist die schlechteste der Möglichkeiten. Fangen Sie mit dem Verzeichnis und einem ersten Rundgang an. Abläufe und Intervalle schreiben Sie auf, wenn Sie gesehen haben, wie der Platz tatsächlich aussieht und wie stark er genutzt wird.

### Wir wissen nicht, welche Art ein Spielgerät ist – was nun?

Nehmen Sie die Art, die am nächsten kommt, und stützen Sie sich auf die gemeinsamen Kontrollpunkte, die für alle Geräte gelten. Sitzt ein Herstellerschild am Gerät, liefert es Art, Hersteller und oft das Baujahr – die zwei Minuten Suche sind es wert.

## Quellen

- [DIN EN 1176-7 Spielplatzgeräte und Spielplatzböden – Teil 7: Anleitung für Installation, Inspektion, Wartung und Betrieb (DIN Media)](https://www.dinmedia.de/de/norm/din-en-1176-7/315348763)
- [DIN EN 1176-1 Spielplatzgeräte und Spielplatzböden – Teil 1: Allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren (DIN Media)](https://www.dinmedia.de/de/norm/din-en-1176-1/373506855)

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